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Kann Kunstrasen einfrieren?

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Die Faser selbst nicht. Kunststoff nimmt kein Wasser auf, es ist also nichts darin, das gefrieren und sich ausdehnen könnte. Deshalb entstehen an Kunstrasen keine Frostschäden, wie sie bei Pflaster oder einem natürlichen Boden auftreten können. Was gefriert, ist das Wasser auf und zwischen den Fasern, und dort liegen die Aufmerksamkeitspunkte.

Bei Frost und Schnee

Bei niedrigen Temperaturen werden die Fasern steifer, das spürt man beim Gehen. Eine gefrorene Fläche darf normal betreten und bespielt werden. Liegt Schnee, der festfriert, kann sich zwischen den Fasern eine Eisschicht bilden. Diese Schicht sollten Sie nicht abhacken, abkratzen oder mit einer Schaufel bearbeiten: dabei reißen Sie die Fasern mit heraus. Lassen Sie sie abtauen, oder kehren Sie losen Schnee ab, bevor er festfriert.

Kein Salz, keine chemischen Auftaumittel

Streusalz gehört nicht auf Kunstrasen. Es löst das Problem nicht, es reichert sich in der Sandverfüllung an und gelangt am Ende in den Boden darunter. Dasselbe gilt für chemische Auftaumittel. Muss eine Fläche im Winter begehbar bleiben, ist das eine Planungsfrage: dann gehört auf den Laufweg eine Befestigung und kein Rasen. Warum eine nasse Fläche rutschiger ist als eine trockene, steht unter ist Kunstrasen bei Nässe rutschig.

Eine funktionierende Entwässerung ist hier die halbe Miete, denn Wasser, das nicht stehen bleibt, kann auch nicht festfrieren, siehe wie das Wasser abgeführt wird. . Nach dem Winter sind Aufbürsten und Reinigen die erste Pflegemaßnahme, siehe Kunstrasen selbst reinigen.

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