Mit einer Bestandsaufnahme. Welche Flächen sind vorhanden, wie ist der Untergrund, wo steht Wasser, welche Geräte bleiben? Erst danach lohnt sich ein Entwurf. Eine Planung ohne Bestandsaufnahme führt fast immer zu Nachträgen.
Ein Schulhof wird selten in einem Zug neu gebaut. Meist beginnt es mit einer Fläche, die nicht mehr passt: zu viel Asphalt, zu wenig Aufenthalt, Geräte, die in die Jahre gekommen sind. Diese Seite zeigt, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, wer mitentscheidet und welche Punkte den Rahmen bestimmen.
Kurz gesagt: Sie starten mit einer Bestandsaufnahme, holen früh die Beteiligten an einen Tisch, legen erst danach den Entwurf fest. Erst wenn Nutzung, Zonierung und Sicherheitsanforderungen klar sind, lohnt sich die Detailplanung. Wer diese Reihenfolge umdreht, zahlt sie später in Änderungen.
Bei einem Schulhof sitzen mehr Parteien am Tisch als bei einer privaten Fläche. In der Regel sind das:
Der Schulträger, meist die Kommune, als Eigentümer der Liegenschaft und Budgetgeber
Die Schulleitung, die den täglichen Ablauf und die Aufsicht kennt
Das Kollegium, das weiß, wo es im Schulalltag klemmt
Eltern- und Schülervertretung, die die tatsächliche Nutzung am besten einschätzen
Bei Bedarf ein Landschaftsarchitekt oder ein Planungsbüro
Je früher diese Runde zusammenkommt, desto stabiler wird der Entwurf. Änderungswünsche, die erst in der Ausschreibungsphase auftauchen, sind teuer.
Bestandsaufnahme: Was ist vorhanden, was bleibt, was muss weg? Dazu gehören Untergrund, Entwässerung, Baumbestand und die vorhandenen Spielgeräte.
Beteiligung: Nutzung und Wünsche sammeln, Zonen festlegen. Bewegung, Rückzug, Aufenthalt und Unterricht im Freien brauchen unterschiedliche Flächen.
Entwurf: Zonierung, Materialwahl und Wegeführung. Hier fällt auch die Entscheidung, welche Bereiche einen stoßdämpfenden Belag brauchen.
Ausschreibung: Leistungsverzeichnis und Vergabe. Wir liefern auf Wunsch Ausschreibungstexte für den Kunstrasenteil.
Ausführung und Übergabe: Bau, Abnahme und Übergabe der Unterlagen, einschließlich der Zuordnung von Gerät, freier Fallhöhe und ausgeführtem Aufbau.
Komplette Flächen mit Orientierungspreis, damit Sie früh wissen, in welchem Rahmen Sie planen.
Erzählen Sie kurz, um welche Fläche es geht. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
Mit einer Bestandsaufnahme. Welche Flächen sind vorhanden, wie ist der Untergrund, wo steht Wasser, welche Geräte bleiben? Erst danach lohnt sich ein Entwurf. Eine Planung ohne Bestandsaufnahme führt fast immer zu Nachträgen.
In der Praxis vier: Bewegung, Ruhe und Aufenthalt, Spiel an Geräten und eine Fläche für Unterricht im Freien. Die Aufteilung entscheidet mehr über die tägliche Nutzung als die Materialwahl.
Am besten vor dem Entwurf, nicht danach. Eine kurze Runde mit Klassensprechern und Kollegium zeigt schnell, welche Ecken gemieden werden und wo sich Konflikte häufen. Diese Hinweise sind konkreter als jede allgemeine Planungsregel.
Die Bauzeit für den Kunstrasenteil liegt meist bei wenigen Wochen. Der längere Teil ist der Weg davor: Beteiligung, Entwurf, Beschluss und Vergabe. Planen Sie dafür realistisch mehrere Monate ein.
Vor allem der Untergrund, die Erdarbeiten und die Frage, ob Boden abgefahren werden muss. Der Belag selbst ist selten der größte Posten. Wir nennen Orientierungspreise für die Fläche und benennen offen, was projektspezifisch bleibt.
Sobald Spielgeräte eine freie Fallhöhe haben, ist im Fallraum ein stoßdämpfender Untergrund erforderlich. Welche Ausführung nötig ist, richtet sich nach der freien Fallhöhe des jeweiligen Geräts. Die kritische Fallhöhe gehört immer zum geprüften Systemaufbau, nicht zum Belag allein.
Reinigen und Bürsten bleiben erforderlich, bei stärker genutzten Flächen zusätzlich eine maschinelle Pflege. Kunstrasen ist pflegeärmer als Naturrasen, aber nicht pflegefrei.
Für die Erd- und vorbereitenden Arbeiten arbeiten wir in Nordrhein-Westfalen in der Regel mit einem regionalen Fachbetrieb zusammen, gern auch mit einem Betrieb, mit dem Sie bereits arbeiten. Vario Fields koordiniert das Projekt und übernimmt die spezialisierten Arbeiten.