In fester Reihenfolge: Bestandsaufnahme und Planum, Tragschicht, je nach Anwendung eine Elastik- oder Fallschutzschicht, dann der Kunstrasen mit Nähten, Anschlüssen und Verfüllung. Jede Schicht wird abgenommen, bevor die nächste kommt.
Das sichtbare Gras ist die oberste Schicht. Ob eine Fläche eben bleibt, Wasser abführt und jahrelang bespielbar ist, entscheidet sich darunter: im Untergrund, in der Tragschicht und in der Entwässerung.
Kurz gesagt: Ein Kunstrasen ist nur so gut wie sein Unterbau. Wer beim Untergrund spart, sieht das nach dem ersten nassen Winter. Diese Seite zeigt den Aufbau von unten nach oben, worauf Sie bei bestehenden Flächen achten müssen und wo die Grenze zwischen Eigenleistung und Fachbetrieb liegt.
Ein tragfähiger Aufbau besteht in der Regel aus dem vorbereiteten Planum, einer Tragschicht, je nach Anwendung einer Elastik- oder Fallschutzschicht und dem Kunstrasen selbst. Welche Schichten nötig sind, richtet sich nach der Nutzung: Ein Gartenrasen braucht einen anderen Aufbau als eine Sportfläche oder eine Fläche unter Spielgeräten.
Für die Erd- und vorbereitenden Arbeiten arbeiten wir in Nordrhein-Westfalen in der Regel mit einem regionalen Fachbetrieb zusammen, gern auch mit einem Betrieb, mit dem Sie bereits arbeiten. Erdarbeiten, Bodenabfuhr und eventuelle Genehmigungen gehören nicht automatisch zum Lieferumfang; ausgehobener Boden bleibt in der Regel auf dem Gelände.
Der Belag selbst ist wasserdurchlässig. Ob die Fläche das Wasser tatsächlich abführt, hängt vom Gesamtsystem ab: Gefälle, Fundament, Drainage und Ausleitung bleiben projektspezifisch und müssen zusammenpassen.
Bestehende Flächen sind oft ein guter Ausgangspunkt. Bitumen und Beton können je nach Zustand als Tragschicht dienen, ein gewachsener Boden muss meist vorbereitet werden. Entscheidend ist immer der Zustand vor Ort, nicht der Materialtyp allein.
Erzählen Sie kurz, um welche Fläche und welche Nutzung es geht. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zum Aufbau.
In fester Reihenfolge: Bestandsaufnahme und Planum, Tragschicht, je nach Anwendung eine Elastik- oder Fallschutzschicht, dann der Kunstrasen mit Nähten, Anschlüssen und Verfüllung. Jede Schicht wird abgenommen, bevor die nächste kommt.
Ein tragfähiges, ebenes und entwässertes Planum. Ob dafür ein Bodenaustausch nötig ist, entscheidet der Zustand vor Ort. Ein sandiger Boden verhält sich anders als ein bindiger Lehmboden.
Für Schulhöfe und Spielflächen, Sportflächen, Gärten und öffentliche Aufenthaltsbereiche. Der Aufbau unterscheidet sich je nach Nutzung deutlich; die gleiche Fläche in zwei Nutzungen bekommt zwei verschiedene Systeme.
Den größten Ausschlag geben Untergrund und Erdarbeiten, nicht der Belag. Ob Boden abgefahren werden muss, ist der einzelne Posten mit dem größten Einfluss auf den Preis. Wir nennen Orientierungspreise und sagen offen, was projektspezifisch bleibt.
Auf Gefälle, Entwässerung, Anschlüsse an Wege und Einfassungen sowie auf die Nahtführung. Fehler an diesen Punkten fallen erst nach dem ersten nassen Winter auf und sind dann aufwendig zu beheben.
In Faserhöhe, Verfüllung und Elastikschicht. Sportflächen brauchen definierte Spieleigenschaften, Flächen unter Spielgeräten eine geprüfte stoßdämpfende Konstruktion, Gartenflächen vor allem Optik und Begehbarkeit.
Reinigen und Bürsten, bei stärkerer Nutzung zusätzlich maschinelle Pflege. Bei Fallschutzflächen kommt die Kontrolle der Verfüllhöhe dazu, weil sie zum geprüften Systemaufbau gehört.
Bei kleinen Gartenflächen auf vorbereitetem Untergrund ist das möglich. Sobald Sportfunktion, Entwässerung über eine größere Fläche oder ein stoßdämpfender Aufbau unter Spielgeräten im Spiel sind, gehört die Ausführung in fachkundige Hände.