Mit einem Besen, einem Laubrechen oder einem Laubbläser, und ansonsten mit Wasser. Mehr ist für die normale Reinigung nicht erforderlich. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit: Laub, Äste und Unrat entfernen, bevor sie auf der Fläche liegen bleiben und zu verrotten beginnen.
Liegen bleibendes Laub kompostiert. Dabei entsteht auf der Matte genau der Nährboden, auf dem Moos und Unkraut keimen, und der Schmutz setzt mit der Zeit die Wasserdurchlässigkeit zu. Betreten Sie die Fläche außerdem nicht, solange eine dicke Laubschicht liegt, denn dann wird das Laub in die Fasern getreten. Bei einem eingestreuten System gilt das verstärkt, weil sich der Schmutz im Einstreusand festsetzt.
Kot von Haustieren oder Vögeln verrottet auf Kunstrasen nicht und muss entfernt werden. Abspülen mit lauwarmem Wasser genügt meistens, siehe auch Vogelkot von Kunstrasen entfernen. Fasern, die durch einen Gegenstand oder durch Laufwege flach liegen, bürsten Sie mit einem harten Besen gegen die Laufrichtung auf, siehe Spuren von Möbeln und schweren Gegenständen. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel und keinen Hochdruckreiniger aus kurzer Distanz: Damit blasen Sie den Einstreusand aus der Matte und beschädigen die Faser.
Diese normale Reinigung können Sie gut selbst übernehmen. Was sich damit nicht erreichen lässt, ist das Reinigen des Einstreusands und das Wiederaufrichten der Fasern, denn dafür ist maschinelle Pflege erforderlich. Wann das ansteht, lesen Sie unter Pflege durch einen Fachbetrieb ausführen lassen. Den vollständigen Pflegerhythmus für eine Kunstrasenfläche im Garten finden Sie unter Kunstrasen im Garten pflegen.
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