Ja, das ist möglich, sofern die Platten einige Voraussetzungen erfüllen. Die wichtigste ist die Fugenbreite: Der Abstand zwischen den Platten sollte etwa 5 mm nicht überschreiten. Bei breiteren Fugen zeichnet sich das Fugenbild mit der Zeit in der Matte ab und die Fugen sind unter den Füßen spürbar.
Ebenheit, denn Unebenheiten im Plattenbelag bilden sich eins zu eins im Kunstrasen ab. Standfestigkeit, denn Platten, die wackeln oder absacken, nehmen die Matte mit. Und die Entwässerung unter den Platten, denn Drainageplatten lassen Wasser durch, aber dieses Wasser muss darunter auch tatsächlich abfließen können. Ist die Schicht darunter geschlossen, steht das Wasser und es entsteht dasselbe Problem wie bei Kunstrasen direkt auf Bitumen.
Wie Kunstrasen selbst Wasser durchlässt und warum die Schicht darunter dafür entscheidend ist, lesen Sie unter Wie wird das Wasser bei Kunstrasen abgeführt?. Sind Sie unsicher, ob Ihr vorhandener Plattenbelag geeignet ist? Einige Fotos und die Fugenbreite genügen als Ausgangspunkt, oder besprechen Sie es in einem Orientierungsgespräch.
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