In Siegen haben wir im historischen Schlosspark Fallschutzflächen aus Kunstrasen ausgeführt. Der Park ist seit 1888 öffentlich zugänglich und umfasst rund 16.000 m2. Im Rahmen der Neugestaltung wurden anspruchsvolle Holzspielgeräte aufgestellt, teilweise im Hang und im bewegten Gelände. Die Aufgabe für unser Team bestand darin, einen Fallschutzaufbau zu realisieren, der zu den freien Fallhöhen der Geräte passt, intensiver öffentlicher Nutzung standhält und sich in ein historisch gewachsenes Parkumfeld einfügt.
Der Abenteuerspielplatz entstand im Rahmen des städtebaulichen Projekts Rund um den Siegberg der Stadt Siegen.
Der Spielplatz liegt in einem Park mit Höhenunterschieden und langen Hangflächen. Ausgeführt wurde:
Fallschutz aus Kunstrasen rund um alle aufgestellten Spielgeräte
Aufbauhöhe der Elastikschicht abgestimmt auf die freie Fallhöhe des jeweiligen Geräts
Fließende Anschlüsse an Hänge und bewegtes Gelände
Ein robuster Aufbau für intensive öffentliche Nutzung
Die Fallschutzfläche schließt bündig an das umgebende Gelände an und ordnet sich dem Charakter des Parks unter.
Ausgeführt wurde der Fallschutz nicht als ein einziger Standardaufbau, sondern in zwei Aufbauhöhen. Auf den Flächen mit geringer freier Fallhöhe liegt eine Elastikschicht von 8 mm, im Bereich der höheren Geräte eine Elastikschicht von 45 mm. Darüber liegt ein Kunstrasen mit 40 mm Florhöhe, mit Quarzsand verfüllt und in den Nähten mit 2-Komponenten-Polyurethan verklebt. Der Unterbau gehörte nicht zu unserem Auftragsumfang, er wurde bauseits hergestellt.
Unter dem Kunstrasen liegt eine Elastikschicht, deren Aufbauhöhe auf die freien Fallhöhen der aufgestellten Spielgeräte abgestimmt wurde. Wichtig für die Bewertung: Die kritische Fallhöhe wird nach DIN EN 1177 immer für den konkret geprüften Gesamtaufbau aus Kunstrasen, Verfüllung und Elastikschicht ermittelt, nicht für ein einzelnes Produkt. Werte aus einem anderen Systemaufbau lassen sich deshalb nicht übertragen. Für Kommunen heißt das: Der Nachweis gehört zum ausgeschriebenen Aufbau und sollte im Leistungsverzeichnis eindeutig festgelegt werden.
Wie ein solcher Aufbau zusammengesetzt ist und wofür er geprüft ist, steht unter Fallschutzbelag aus Kunstrasen.
Vario Fields und Tri-Poli GmbH arbeiten bereits seit 2012 zusammen. In dieser Zeit haben wir gemeinsam zahlreiche Projekte in Deutschland realisiert, nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern unter anderem auch in Hessen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Berlin, Sachsen und Bayern. Auch dieses Projekt in Siegen entstand in Zusammenarbeit mit Tri-Poli GmbH.
Tri-Poli GmbH ist ein langjähriger Projektpartner mit Sitz in Krefeld, spezialisiert auf Spielgeräte für den öffentlichen Raum. Die Rollenverteilung war in Siegen klar: Die Spielgeräte kamen von Tri-Poli, den Kunstrasen und den Fallschutzaufbau hat unser eigenes Verlegeteam vor Ort ausgeführt. Diese Aufteilung kennen wir aus vielen gemeinsamen Projekten, sie verkürzt in der Praxis die Abstimmung zwischen Gerätemontage und Fallschutz.
Wie wir mit Spielgeräteherstellern zusammenarbeiten, steht unter Kunstrasen für Spielgerätehersteller. Informationen zum Spielgeräteprogramm finden Sie bei Tri-Poli GmbH in Krefeld.
Der Schlosspark verfügt damit über eine Spielfläche, die auf dauerhafte und intensive Nutzung ausgelegt ist. Pflegeaufwand, Reinigung und die spätere Nachweisführung lassen sich bereits in der Planungsphase festlegen, statt sie erst im Betrieb zu klären.
Für Kommunen, die eine vergleichbare Fläche planen oder ausschreiben, haben wir die Anforderungen unter Kunstrasen für Kommunen zusammengefasst.
Unsere Fachleute zeigen Ihnen, wie Flächen entstehen, an denen Menschen zusammenkommen und in Bewegung bleiben. Sprechen Sie uns an, bevor der Aufbau im Leistungsverzeichnis festgeschrieben wird.