Bei einem Kleinspielfeld entscheiden fast immer zwei Fragen: Hält die Fläche den täglichen Betrieb aus, und wer verantwortet am Ende die komplette Anlage, vom Unterbau bis zur Linierung?
ONE-DNA™ Matrix 40 ist ein Kunstrasen mit 40 mm Polhöhe für genau diese Flächen: Kleinspielfelder von Sportvereinen, Bolzplätze im Wohnquartier, Schulhöfe und Multifunktionsspielfelder von Kommunen. Als Verfüllung setzen wir Quarzsand ein, in der zweiten Ausführung ergänzt um eine Deckeinstreu aus Holzfaser (BrockFILL) oder Kork. Gummigranulat und anderes Kunststoffgranulat setzen wir als Füllmaterial nicht ein.
Ein Bolzplatz oder ein Kleinspielfeld an einer Schule kommt selten zur Ruhe. Pausenhof am Vormittag, Training am Nachmittag, freies Spiel am Abend und am Wochenende. Solche Flächen müssen viele Nutzungsstunden bei hoher Belegungsdichte aufnehmen. Darauf ist ONE-DNA™ Matrix 40 konstruktiv ausgelegt.
Der Belag kombiniert zwei Garne. Ein diamantförmiges Monofilament mit 13.200/6 dtex (365 µm) bildet die tragende Faser des Flors und ist auf Standfestigkeit und Rückstellvermögen ausgelegt. Ein semi-texturiertes Garn mit 8.000/4 dtex (250 µm) ergänzt es zwischen den Halmen. Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, die Sandverfüllung im Flor zu halten. Wie gleichmäßig die Verfüllung über die Nutzungsdauer verteilt bleibt, hängt von Nutzung, Witterung und Pflege ab; regelmäßiges Bürsten und Nachsanden gehören zum Betrieb der Fläche. Der ONE-DNA™-Rücken wiegt 560 g/m².
Faser und Rücken bestehen aus Polyethylen. Das ist das Konstruktionsprinzip von ONE-DNA™: ein sortenreines Ein-Polymer-System statt einer Kombination aus mehreren Kunststoffen und Latex. ONE-DNA™ ist damit auf Kreislauffähigkeit hin entworfen, designed for circularity. Weil Faser und Rücken aus demselben Polymer bestehen, ist eine mechanische Wiederverwertung technisch möglich. Grundlage dieser Aussage ist der Bericht zur Kreislauffähigkeit von SGS Intron, A133330/R20220658; er bewertet die Konstruktion und nicht ein konkretes Projekt. Ob das Material nach der Nutzung tatsächlich recycelt wird, hängt von der Entscheidung des Eigentümers, von der getrennten Erfassung nach dem Rückbau und von der verfügbaren Recyclinginfrastruktur ab. Eine Garantie für eine spätere Verwertung geben wir nicht.
Matrix 40 kommt überall dort zum Einsatz, wo auf begrenzter Fläche viel Fußball gespielt wird: Kleinspielfelder und zusätzliche Trainingsflächen von Sportvereinen, Bolzplätze und Spielflächen im Quartier bei Kommunen, Schulhöfe und Multifunktionsspielfelder.
Je nach Region und Ausschreibung heißt dieselbe Fläche Kleinspielfeld, Bolzplatz, Soccer Court, Soccerfeld oder Multifunktionsspielfeld. Gemeint ist meist das Gleiche: eine eingefasste Spielfläche, die deutlich kleiner ist als ein Großspielfeld. Die Unterschiede ordnen wir unter Soccer Court oder Fußballfeld auf dem Schulhof ein.
Im Kinderfußball wird heute auf kleineren Feldern gespielt als früher; die Feldmaße je Altersklasse und Spielform legen die Verbände fest. Für Vereine und Kommunen heißt das in vielen Fällen mehr Spielbetrieb auf kleineren Flächen und damit mehr Nutzungsstunden je Quadratmeter. Ob eine konkrete Fläche für einen bestimmten Spielbetrieb freigegeben wird, entscheiden Verband und Träger; eine Aussage dazu treffen wir nicht.
Auf Matrix 40 kann mit handelsüblichen Nockenschuhen gespielt werden, so wie Spielerinnen und Spieler es vom Platz gewohnt sind. Gleichzeitig lässt sich die Fläche auch mit flachen Sohlen angenehm nutzen, etwa für Schulsport, Basketball oder Handball. Dieser Unterschied entscheidet oft darüber, ob eine Fläche nur einer Nutzergruppe dient oder mehreren.
Je nach Nutzung fallen solche Flächen planerisch in unterschiedliche Regelwerke: DIN 18034 für Spielplätze und Freiräume zum Spielen, die Reihe DIN 18035 für Sportplätze und Kunststoffrasenflächen. Welches Regelwerk für Ihr Vorhaben maßgeblich ist, legen der Träger und die planende Stelle fest. Eine Konformitätsaussage treffen wir weder für den Belag noch für die Anlage; wir liefern die Produktangaben, die Ihre Planer dafür brauchen.
Zur Abgrenzung: ONE-DNA™ Matrix 40 ist ein Sportbelag und kein Fallschutzbelag. Für Flächen unter Spielgeräten, für die nach DIN EN 1177 eine Fallhöhe nachzuweisen ist, setzen wir ONE-DNA™ Vista 27 oder ONE-DNA™ Play 24 in den dafür geprüften Systemaufbauten ein. Grenzen beide Flächen aneinander, planen wir den Übergang im Projekt.
Ohne Kunststoffgranulat heißt bei ONE-DNA™ Matrix 40: Die Verfüllung besteht aus Quarzsand, in der zweiten Ausführung ergänzt um eine Deckeinstreu aus Holzfaser oder Kork. Gummigranulat und anderes Kunststoffgranulat, also SBR, EPDM oder TPE, kommt in keiner der beiden Ausführungen zum Einsatz. Beide Ausführungen lassen sich auf einer 10 mm starken Elastikschicht aufbauen. Sie ist ein zusätzliches elastisches Bauteil unter dem Belag und macht den Aufbau weicher; ob sie für Ihre Fläche sinnvoll ist, klären wir im Projekt.
Zum regulatorischen Rahmen: Nach der Verordnung (EU) 2023/2055 darf granulares Einstreumaterial, das synthetische Polymermikropartikel enthält, nach Ablauf einer Übergangsfrist von acht Jahren, also ab dem 17. Oktober 2031, nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Bereits eingebautes Material darf weiter genutzt werden, ein Nachfüllen mit neu beschafftem Kunststoffgranulat ist danach jedoch nicht mehr möglich. Quarzsand, Holzfaser und Kork sind keine synthetischen Polymermikropartikel und fallen nicht unter diese Beschränkung. Maßgeblich ist allein der Verordnungstext; was daraus für ein konkretes Vorhaben folgt, entscheidet der Träger.
Die wesentlichen Angaben zu ONE-DNA™ Matrix 40 sind durch Prüf- und Materialberichte belegt. Die Unterlagen stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.
Matrix 40 ist mehr als eine Rolle Kunstrasen. Vario Fields verantwortet die Gesamtausführung als ein Vertragspartner: Beratung und Planung der Feldaufteilung, Unterbau, Randeinfassung, Einbau des Kunstrasensystems mit der gewählten Verfüllung, Linierung und Sportausstattung, Abnahme und Übergabe. Die Erdarbeiten führen wir in Deutschland mit örtlichen GaLaBau- und Tiefbaupartnern aus, die Koordination und die Abnahme bleiben bei uns. Für Sie bedeutet das: ein Ansprechpartner, ein Vertrag, eine Abnahme.
Was eine Fläche kostet, lässt sich erst nach dem Ortstermin belastbar sagen. Den Preis bestimmen im Wesentlichen die Größe und der Zuschnitt der Spielfläche, der Zustand des Untergrunds und der Umfang der Erdarbeiten, die Entwässerung, der Rückbau einer Bestandsfläche, der Aufbau mit oder ohne Elastikschicht, die Einfassung sowie Ballfangzaun, Tore und weitere Sportausstattung. Sie erhalten von uns ein Angebot für die komplette Anlage, nicht nur für den Belag; für frühe Projektphasen liefern wir auf Wunsch eine erste Kostenindikation.
Für öffentliche Auftraggeber stellen wir auf Anfrage produktneutrale technische Unterlagen bereit; die Leistungsbeschreibung selbst erstellt der Auftraggeber. Siehe Ausschreibungsservice.
Für Garten- und Landschaftsbaubetriebe und Landschaftsarchitekten: Wenn Sie die Fläche selbst planen oder ausführen, liefern wir das Kunstrasensystem und übernehmen auf Wunsch ausschließlich den Einbau des Belags.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Im ersten Gespräch klären wir Feldgröße, Untergrund und Zeitfenster. Danach sehen wir gemeinsam, welche Ausführung zu Ihrer Fläche passt.
Eine andere Polhöhe oder eine andere Anwendung? Wir verlegen außerdem ONE-DNA™ Pure PT Play 28 für kompakte Multifunktionsspielfelder, ONE-DNA™ Play 24 für Spiel- und Multifunktionsflächen und ONE-DNA™ Vista 27 für Kita und Schulhof. Sie sind sich nicht sicher, welcher Belag zu Ihrer Fläche passt? Wir beraten Sie gern.